Die Zahlen, die Ihr Unternehmen
kennen muss.
Reale Daten aus offiziellen Quellen — BSI, IBM, Bitkom, Verizon DBIR. Kein Alarmismus, nur Fakten.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt in seinem Lagebericht 2024 fest: Die Cybersicherheitslage in Deutschland ist weiterhin angespannt — und das trifft den Mittelstand härter als alle anderen. Neben Großunternehmen geraten zunehmend kleine und mittlere Betriebe in den Fokus von Cyberkriminellen. Der Grund ist ernüchternd: KMU sind meist schlechter geschützt, verfügen selten über eigenes IT-Personal — und gelten daher als leichtere Beute.
„80 Prozent der angezeigten Cyberangriffe richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Es ist ein gefährlicher Irrglaube, als kleineres Unternehmen kein interessantes Ziel zu sein — und viele Unternehmen schätzen ihre eigene IT-Sicherheit deutlich besser ein, als sie tatsächlich ist.“
Besonders Ransomware hat sich zum Massengeschäft entwickelt: Angreifer professionalisieren sich, teilen Aufgaben arbeitsteilig auf und buchen Angriffe im Darknet wie Dienstleistungen ein. Die Folgen erfolgreicher Angriffe reichen von monatelangen Betriebsausfällen über massive Datenverluste bis hin zu existenzbedrohenden Lösegeldforderungen — kombiniert mit DSGVO-Bußgeldern, die unabhängig von der Unternehmensgröße verhängt werden.
Freitagmorgen, 07:14 Uhr.
Bildschirm zeigt Lösegeldforderung.
Ein mittelständischer Produktionsbetrieb mit 45 Mitarbeitern, CNC-Fertigung mit angebundenem ERP-System. Die gesamte IT wird von einem einzigen Mitarbeiter nebenbei betreut — Updates werden aufgeschoben, Backups laufen zwar, hängen aber dauerhaft im Netzwerk. Genau diese bekannte Schwachstelle nutzen Angreifer aus: über eine ungepatchte VPN-Lücke dringen sie ein, bleiben 74 Tage unbemerkt, kartieren das Netzwerk — und schlagen dann zu.
Die Fertigungssteuerung reagiert nicht mehr. Das ERP läuft im Leerlauf. Auf jedem Bildschirm eine Lösegeldforderung. Der Geschäftsführer schaltet einen Incident-Response-Dienstleister ein, verzichtet auf Zahlung. Drei Wochen später laufen die Systeme wieder — aber die Kunden sind weg.
Das Szenario ist kein Einzelfall. Laut BSI-Lagebericht 2024 dauert die Wiederherstellung nach einem Ransomware-Angriff bei KMU regelmäßig zwei bis vier Wochen. Die wirtschaftlichen Folgen reichen aber deutlich länger: verlorene Kunden, verschobene Projekte, gestörte Lieferketten — und ein Reputationsschaden, der sich nicht in Euro messen lässt.
BSI Lagebericht 2024 · Bitkom 2024 · IBM Cost of a Data Breach 2024 · Verizon DBIR 2024 · BKA Bundeslagebild Cybercrime 2024 · hth-computer.de · cybairbag.de
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